FAQ - Häufig gestellte Fragen


Aktuell liegen Elektroautos in Deutschland trotz staatlicher Prämie bei den Anschaffungskosten noch höher als vergleichbare Modelle mit Benzin- oder Dieselmotor. Der Kostenvergleich zeigt, dass die laufenden Kosten (für Wartung, Inspektion/Reparatur) und die Energiekosten bei Elektroautos günstiger ausfallen. Bei vergleichbaren Modellen in der Luxusklasse fällt der Unterschied beim Anschaffungspreis geringer aus als bei einem Klein- oder Mittelklassewagen.

Insbesondere die Kosten für den Antriebsakku machen Elektroautos derzeit noch teurer als vergleichbare Modelle mit konventionellen Antrieb. Perspektivische Studien gehen davon aus, dass der Herstellungspreis für eine kWh Speicherkapazität im Akku weiter fallen wird. Allein seit 2010 sind die Preise für die Akkus um knapp 80 % gefallen – von 1.000 $ auf unter 230 $ pro kWh Akkukapazität. Zum aktuellen Stand beträgt der Anteil der Akkuproduktion noch ca. 6.000 bis 8.000 € am Herstellungspreis eines Elektroautos mit 30 bis 40 kWh Speicherkapazität.

Crash-Tests (u.a. ADAC) zeigen, dass Elektroautos im Falle eines Unfalls keine größere Gefahr darstellen als PKWs mit Verbrennungsmotor. Der Akku ist über einen Rahmen geschützt und befindet sich möglichst fahrzeugmittig – also nicht direkt an der Knautschzone. Die Hochvoltanlage (Versorgung des E-Motors mit Strom aus dem Akku) wird mit Auslösen des Airbags im Falle eines Aufpralls außer Betrieb genommen.