Umweltbilanz Elektroauto

Eine aktuelle Studie des ifeu – Instituts für Energie- und Umweltforschung im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, dass Elektroautos ein hohes CO2–Einsparungs-potenzial besitzen, wenn sie mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden. Untersucht wurden die CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (von der Produktion über den Betrieb bis hin zur Entsorgung) über eine durchschnittliche Lebensdauer von 168.000 km.

Folgende vier Fahrzeugtypen wurden miteinander verglichen: Otto-Benzinmotor (ICEV), Dieselmotor (ICEV), Plug-In-Hybrid (PHEV50) und Elektroauto (BEV100). 

Wenn Elektroautos mit Strom aus dem aktuellen deutschen Strommix (ca. 1/3 Anteil erneuerbarer Energien) geladen werden verbrauchen sie im Vergleich zum Dieselauto kaum weniger CO2.Gegenüber einem Benziner liegt die CO2-Einsparung bei ca. 20 %.

Der wahre Umweltvorteil ergibt sich erst über die Nutzung erneuerbarer Energien für den Ladestrom. Beim Szenario 2030 (mit 60% erneuerbarem Stromanteil) liegt der Stromer bei der CO2-Bilanz (ca. 120 g CO2-äq. /km) bei ca. 60 % verglichen mit einem Diesel bzw. bei 50 % der Emissionen eines Benziners. Mit 100 % Grünstrom z.B. über entsprechende Ökostromanbieter und/oder die Nutzung eigenen Sonnenstroms lässt sich die CO2-Bilanz noch deutlich verbessern.

Folgende Grafik zeigt ab welchem Zeitpunkt (gefahrene Kilometer) sich das Elektroauto aus Sicht der CO2-Bilanz im Vergleich zu einem Benziner oder Diesel rechnet.