Ladeinfrastruktur

Tesla Model S Renault Twizy an Ladesäule

In Deutschland existieren verschiedene Systeme zur Ladung der Batterie von Elektroautos. Grundsätzlich wird bei den Ladesäulen zwischen Gleichstrom- (DC) und Wechselstromanschlüssen unterschieden. Der Wechselstrom ist der ganz normale Haushaltsstrom mit 230 V, der auch im Eigenheim an der Steckdose verfügbar ist. Die Ladezeit eines Elektroautos mit einem Akku von 22 kWh beträgt an einem solchen DC-Anschluss mit max. 3,7 kW (230 V, 16 A) Ladeleistung ca. 6 Stunden. Somit kann ein Elektroauto problemlos über Nacht geladen werden.

Grundsätzlich ist das Laden im Eigenheim auch mit einer eigens dafür angeschafften Wallbox möglich (11 kW oder 22 kW). Die Kosten für die Wallbox inklusive Installation vom Elektroinstallateur betragen dabei ab ca. 1.000 Euro. Die Boxen werden auch von den Autoherstellern vertrieben. Wechselstromladesäulen sind grundsätzlich auf eine längere Verweildauer ausgelegt, beispielsweise für das Laden am Arbeitsplatz oder in der eigenen Garage. Bei aktuell gängigen Akkugrößen (20 – 40 kWh) kann abhängig von der Kapazität eine Ladung auf 80% Leistung innerhalb von 1-2 Stunden erfolgen.

Gleichstromladesäulen sind demgegenüber immer auf Schnellladung ausgerichtet. In Zukunft wird das Laden mit der gegenwärtigen Infrastruktur bei DC-Säulen bis zu 350 kW möglich sein, was die Ladezeiten gerade im Hinblick auf den Langstreckenverkehr wesentlich verkürzt.

Hier eine Übersicht der geläufigsten Ladesteckersyteme: