Car-Sharing

Beim Elektroauto ist es ähnlich wie beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Es wird nicht allein ausreichen, jedes Auto Eins-zu-Eins mit einem elektrischen Pendant zu ersetzen. Gemäß dem energetischen Dreisprung bedarf es Dreierlei: der Senkung des Energiebedarfs, der Steigerung der Energieeffizienz und des Ausbaus der Nutzung erneuerbarer Energiequellen.

In Deutschland werden im Durchschnitt pro Tag und Person 30 bis 40 km für den Arbeitsweg, die Freizeitbeschäftigung oder den Einkauf zurückgelegt. Dabei beträgt die durchschnittliche Nutzungsdauer bzw. Fahrzeit eines PKW am Tag circa eine Stunde. Die meiste Zeit bleiben Autos während der Arbeit oder zu Hause ungenutzt.

Der Ausbau von Car-Sharing-Systemen kann die Nutzung bzw. die Auslastung von PKW deutlich erhöhen und dazu beitragen, dass generell weniger Autos benötigt werden um die Mobilitätsbedürfnisse zu erfüllen. Gerade in Städten mit hoher Nachfrage sind Car-Sharing-Angebote auf dem Vormarsch. Dabei kann ein mehrfach genutzter PKW bis zu 20 Fahrzeuge ersetzen.

Auch in ländlichen Räumen kann die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen funktionieren. Der Anteil an Zweit- bzw. sogar Drittwägen in den Haushalten ist hier besonders hoch. Für die Alltagsaktivitäten bietet sich hier die Etablierung eines Car-Sharing-Angebotes besonders an. Ein gutes Beispiel für die Einrichtung sogenannten elektrischen "Dorfautos" ist das LEADER-geförderte Projekt "E-ifel". Hier wurde in mehreren Orten ein solches Angebot mit Buchungsmöglichkeiten für Bewohner geschaffen. Infos unter: http://www.leader-eifel.de/de/projekte_2007_2013/E-ifel-mobil.html .